Metallic Noise Festival 14.07.06

Ich habe ja ein größeres Special am Wochenende versprochen. Aufgrund des zeitaufwenigdem erstellen der Berichte und Fotos hat es sich in die Längere gezogen. Ich habe mehrere Stunden dran gesessen. Ich hoffe, dass ich euch mit langem aber dennoch gut lesbaren Text sowie den Fotos entschädige. Kommentare sind erwünscht ;-)

Nachdem man sich natürlich verspätet auf den Weg machte, die arme Sau namens Kai abzuholen, der noch Schule hatte, versuchte man nachdem das Auto wirklich mehr als beladen war, nach Burgstetten zu kommen. Klappte dank verpeilten Fahrverhalten und Überbeladung mit 50 einen Berg hinaufzufahren, den man eigentlich mit 70 bezwängen hätte dürfen, dennoch ganz gut. Nachdem nun auch Criz gefunden hatte, hieß es einfach der Kasse unsere Eintrittskarten stolz und gelangt weilt entgegen zu strecken um dann „gebrandtmarkt“ zu werden. (Satt, es gab Stoffbändchen und keine scheiss Plastikteile. Geil…)

Also hieß es erstmal, nachdem ich mit meinem schnellen und unnötigerweise aber auch ungewollten Motorenaufheulen , die noch recht wenige gleichgesinnte Campingverrückte mitteilen lies, das wir Assis kommen, Zelte aufbauen. Dies entwickelte sich zu einer recht lustigen Angelegenheit, da es im Grunde recht ungemeinschaftlich ablief. Während Schief sein kleines braunes Zelt (DDR?) aufbaute, Criz alleine gar nicht vorwärts kam, war ich natürlich die perfekte Hilfe für den Aufbau für des Zelt von Kai und meinerseits. Ich anstatt wenigstens die Klappe zu halten, nachdem ich (immer noch) keine Zelte aufbauen kann, gab ich eine ungewollte Geschichtsstunde, in der ich spontan über jede mögliche Gegenstände, die wir gerade benutzen sinnlose und fiktive Kriegsgeschichten erzählte (wobei der Heringskrieg 1789 sicher irgendwo gab *g*)

Nachdem Criz nach Hause fuhr um seinen Bruder abzuholen, Kai und sein recht netter aber für mich namenloser Kumpel dann nach einigen Bierchen Zigaretten in dem Kaff kauften, mussten wir erstmal warten, ob alle wieder kommen oder wir alleine sterben würden. Diese Sorge hat sich nach der Rekorddauer von einer Stunde dann noch erübrigt und es hiess Chill out Zone. Also hing mal auf Campingenstühlen (einige selbst gebaut, sehr true) und auf der Wiese herum, um neben Bier und nichtalkoholischen Getränken die Sonne zu genießen und Musik zu hören. Dieses Ritual brachte dann noch die Bekanntschaft mit den 2 Frankfurter Zeltnachbarn ein, die doch im Laufe des Fesitvals für bisschen Smalltalk einbrachte.

Die Zeit verflog sich und während Schiefs Freunde auf sich warten ließen, zog man es vor und grillte schon mal. So kam es dass man die ersten 2 Bands verpasste, da diese uns musikalisch nicht überzeugten, die Sonne zu warm war und vor der Bühne mehr als nichts los war.

Achso, unsere Zeltnachbarn sollten uns noch im laufe des Wochenendes bschäftigen. Aus Gastfreundschaft ging man kurz rüber, nachdem ich leider erfahren musste, nach ihrem ersten gesprochenen Satz, dass diese aus Nordbaden kamen, war meine Gastfreundschaft recht schnell vorbei. Ich habe nichts gegen die Menschen aus der Gegend, aber ich finde das Badisch, was bei denen dort gesprochen wird, ist recht unangenehm, Südbaden geht da echt und finde es im Grunde genauso schlimm wie schwäbisch. So fair bin ich :-)

Um Earshot sich anzuschauen, war man rechtzeitig da und auch wenn Criz meinte, diese hätten ihn kaum überzeugt, fand ich sie recht gut. Des weiteren war mit Cockroach eine Band aus Backnang da, die ich von einer abhanden gekommenen CD vor einigen Jährchen schon kennen gelernt haben. Das Trio fand bei mir einen recht netten Eindruck, war es für mich mal ne recht nette Thrash Metal Musik. Die schwäbische Ansprachen sorgten für nettes Grinsen im Gesicht, da die lustig-grantige Art recht amüsant war.
15 Minuten vor 20 Uhr war es soweit, der Geheimtipp war am Start und fegte alles weg. Wir Groupies waren natürlich außer Rand und Band, Handbangen war angesagt. Crisis Never Ends hatte von der Performance einen recht guten Auftritt, mit guten guten Moves.

Davidian eher konsumiert, war nicht so toll. Somit hieß es, am Zeltplatz schön rumgammeln und die Zeit zu geniessen.

Ich zog mir dann noch einen Teil des Disbelief Auftritts rein. War recht gut nur ihre Alben für mich zu teuer. Netter Abschluss. Während ich frierend versuchte zu pennen, diskutierten einige von unserem Mob mit den recht schrägen Badenern über politische Themen. Die Jungs aus Rastatt waren recht wissend. Kostprobe? Bitte: Faschismus ist, wenn alle machen müssen was einer sagt, sonst wird man unterdrückt. Ahja, schon wieder was gelernt.

Da es irgendeinen super mega schicken Zigaretten Stand gab, wurde ich, nachdem Danny, Schief, Kai und was weiß ich alles schon mehr als genug geschnorrt haben, vorgeschickt. Mit dem Haufen, mit diesem ich dann zurück kam, kann man sicher einige Jahre auskommen. Wenn nicht, hat mein ein ernsthaftes Raucherproblem.

Da ich indem Zelt gar nicht schlafen konnte, was eher daran lag dass der Camping-Platz ein steiler Berg war, zog ich freiwillig (aber später bereuend) ins Auto und versuchte dort zu schlafen, was nicht weniger funktionierte, da ich einfach zu lang für die Rückbank bin.

Bilder
Dank wegen den Bildern geht an Kai, beim helfen wegenHochladen. Dank an Criz für die Hilfe bei dem Html-Linkdreck.

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